Nie mehr allein sein! Gedanken Marias. Heilige Familie vom 30.03.


Nie mehr allein sein! Gedanken Marias

Unerwartet ist er zu ihr gekommen, unverhofft und unerklärlich: Dass er gehen würde und dass ihr das weh tun würde, ist ihr von Anfang an klar gewesen (Lk 2,35). Aber was tut sie jetzt hier? Mitten unter denen, die ihm zu Lebzeiten nachgefolgt sind? (Apg 1,14) Wird sie es jemals glauben können? Wird sie glauben können, dass ihr Sohn von Gott selbst auferweckt worden ist und nun zu ihm gegangen ist?

Sie weiß nur: Allein hält sie es nicht mehr aus. Zu weh hat es getan, ihren ältesten Sohn sterben zu sehen. Sie braucht die anderen, braucht das Zusammensein mit ihnen, um weitermachen zu können, um nicht zu verzweifeln. Hilflos hat sie zusehen müssen, wie er sich um Kopf und Kragen geredet hat, wie die Menschen ihm zuströmten, wie er Hoffnung in ihnen weckte. Und genauso hilflos hat sie daneben stehen müssen, als die Römer ihn zum Terroristen-Tod am Kreuz verurteilt haben. Aber allein lassen würde sie ihn nie, das hat sie sich geschworen, als der Engel ihr seine Geburt angekündigt hat – und das Versprechen hat sie gehalten, bis zum heutigen Tag. Zu Lebzeiten hat er seine Schwierigkeiten mit ihnen, mit seiner Herkunftsfamilie, gehabt. Ja, aber nun sind sie hier alle zusammen, seine leiblichen Verwandten und die, die er immer seine Familie genannt hat.

Kerstin Schiffner

http://familien-heute.ekvw.net/

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