Wo kämen wir denn dahin, wenn das alle täten?! Heilige Familie vom 22.03.


Wo kämen wir denn da hin, wenn das alle täten?!

Die Geschichte Waschtis, der Gattin des Königs Ahaschverosch, ist das, was sich unter der Überschrift ‚ein Exempel statuieren‘ trefflich erzählen lässt: Nicht so sehr um sie als Person geht es, vielmehr um die Angst der versammelten Herren davor, was geschehen könnte, wenn das Beispiel Waschtis Schule mache.

Wovor diese Herren solche Angst haben? Ganz einfach: Vor dem ‚Nein!‘ einer Frau. Waschti weigert sich, zusammen mit den anderen wertvollen Besitztümern ihres Mannes zum Erweis seines Reichtums, seiner Macht, zur Schau gestellt zu werden. Sie widersetzt sich seinem Befehl, kommt nicht, als sie gerufen wird, will nicht (länger?) ob ihrer Schönheit zur Trophäensammlung des Königs gerechnet werden.

Der hilflos-zornige König erhält von seinen Ratgeber den Rat, er möge hart gegen Waschti vorgehen, sie verstoßen und sich eine andere Frau suchen – nicht, dass das Beispiel der Waschti Schule mache und sich nun die Frauen in allen Provinzen gegen ihre Ehe-Herren auflehnten.

Welche Angst vor einer einzelnen Ehe-Frau! Welche Bedeutung sie ihr eben damit zusprechen!

Kerstin Schiffner

http://familien-heute.ekvw.net/

Advertisements

Ein Gedanke zu “Wo kämen wir denn dahin, wenn das alle täten?! Heilige Familie vom 22.03.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s